Angebote 2017

Angebote der Hochschuldidaktischen Arbeitsstelle 2017

Auch 2017 hatte die HDA ein spannendes und abwechslungsreiches Angebot für die Lehrenden an der Universität Koblenz-Landau. Hier bekommen Sie einen kleinen Überblick über unsere Arbeit im letzten Jahr:

Unsere Workshops 2017

Mit unseren Workshops wollen wir den Lehrenden der Universität Koblenz-Landau die Möglichkeit bieten, sich für ihre Lehre weiterzubilden, neue Ideen zu generieren und neue Konzepte kennenzulernen. Neben unseren hauseigenen Workshops bieten wir auch immer Workshops mit externen Referenten an. Im letzten Jahr konnten wir drei externe Referenten einladen.

 

Externe Referentinnen und Referenten 2017

Katharina Marlene Schick-Witte führte im April und Mai den Workshop „Selbstsicherheit und Präsenz in der Lehre“ durch: Das eigene Potential zu entdecken und auszubauen, Präsenz zu steigern und Wirkung bewusst zu erzielen, ist für Lehrpersonal essentiell nützlich. Spontan in kritischen Situationen zu reagieren, wird lediglich zur Übungsfrage, wenn man sich erst einmal mit möglichen Lösungsstrategien auseinandergesetzt hat. Mit Methoden u. a. aus der Theaterpädagogik wurden in diesem Workshop nicht nur Körpersprache und Stimme trainiert, sondern auch Hemmungen reflektiert. Das Ziel dieses Workshops war es, sich vor Gruppen (noch) wohler zu fühlen und die Adressat*innen gekonnt zu aktivieren und zu motivieren.

 

Einen Experten für die Lehre in den MINT-Fächern konnten wir mit Dr. Marc Sacher von der Universität Paderborn gewinnen. Im Dezember fand der Workshop „Herausforderung Laborpraktikum – Innovative Ideen für ein nachhaltiges Konzept“ statt. Mit diesem Konzept eines kompetenzorientierten Laborpraktikums wurde Sacher 2013 zum Fellow des Stifterverbandes und der Joachim-Herz-Stiftung für Innovationen in der Hochschullehre ernannt. Im Workshop wurden die zentralen Ideen und Bausteine seines Modells vermittelt, zu denen etwa die Gestaltung der Tagesstruktur, möglicher Sozialformen, Aufgabenstellungen bis hin zur Betreuung gehörte.

 

Für unser Kursangebot im Bereich Selbstmanagement führte Dr. Nadine Thomas einen Workshop zum Thema „Rollen im Job: Wer bin ich im Job? – Und wenn ja wie viele?“ durch. Die wenigsten Lehrenden an Universitäten sind ausschließlich Lehrende, sondern auch in Forschung und (Selbst-)Verwaltung tätig. Diese Bereiche erfordern ganz unter-schiedliche Fähigkeiten und Stärken – aber auch die Lehre selbst lässt sich nicht aus einer einzigen Rolle heraus gut erfüllen. Nach dem Konzept des inneren Teams erarbeiteten wir in zwei Workshops im August ein Rollenmodell für wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, das als Reflexionshilfe dienen soll und beim Selbstcoaching behilflich ist. Die Ergebnisse unseres Workshops finden Sie hier.

 

Hauseigene Workshops 2017

Zusätzlich zu den Workshops externer Referentinnen und Referenten entwickeln wir auch eigene Workshops, die wir selbst durchführen. Dabei greifen wir auch gern die Wünsche auf, die von Lehrenden an uns herangetragen werden. 2017 haben wir folgende Workshops angeboten (eine nähere Beschreibung finden Sie unter den Links):

 

Mittagsimpulse 2017

Unser beliebtes Format „Mittagsimpulse für die Lehre“ fand auch 2017 viel Anklang.

Vorträge 2017:

  • Videoeinsatz in der Lehre | Dr. Peter Ferdinand, IWM
  • Feedbackmethoden in der Lehre | Kathrin Schmidt, HDA
  • Aktivierende Minimethoden für alle Fächer |Dr. Ina Mittelstädt, HDA
  • Visualisierung an Flipchart und an der Tafel | Kathrin Schmidt, HDA
  • Müssen Studierende sich wohlfühlen? |Dr. Ina Mittelstädt, HDA
  • Die sind ja gar nicht kritisch |Dr. Helge Batt, HDA
  • Studierende in Lernveranstaltungen motivieren| Dr. Helge Batt, HDA
  • Flipped Classroom| Dr. Andreas Osterroth, FB 6: Germanistik (Landau)
  • Flipped Classroom | Dr. Robert Rockenfeller, FB 3: Mathematik (Koblenz)
  • Wer bin ich im Job? Meine Rollen an der Uni |Kathrin Schmidt, HDA

Materialien zu unseren Mittagsimpulsen finden Sie hier.

 

Neu 2017: Urkunde für Engagement in der Lehre

Mit insgesamt 20 Stunden Aufwand, können Lehrende unsere „Urkunde für Engagement in der Lehre“ erhalten. Die Urkunde soll das Engagement der Lehrenden wertschätzen und dient auch als Nachweis über hochschuldidaktische Weiterbildung, was bei Einstellungen und Berufungen häufig verlangt wird. Gleichzeitig soll sie auch ein Anreiz sein, weitere hochschuldidaktische Angebote zu nutzen. Um die Urkunde zu erhalten, müssen vier Bausteine absolviert werden (Workshops zur Lehre, Austausch/Beratung, Besuch von Mittagsimpulsen, kollegiale Hospitation).

 

Finanzielle Förderung innovativer Lehrprojekte

Auch 2017 hat die HDA 11 Lehrprojekte gefördert.

 

Tutorenschulungen

Wie jedes Jahr fanden auch 2017, immer vor Semesterbeginn, Schulungen für Tutorinnen und Tutoren statt. Insgesamt wurden sechs ganztägige Tutorenschulungen durchgeführt, in denen die angehenden Tutor*innen Kenntnisse und Fertigkeiten zu allgemeinen Lernprinzipien, Methodik und Planung sowie den Umgang mit Studierenden vermittelt bekommen.

 

Weitere Angebote, die 2017 genutzt wurden

  • Unterstützung bei der Studiengangsentwicklung
  • Hospitation
  • Beratung rund um die Lehre und Coaching
  • Austauschgruppen
  • Verleih
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