Ziel und Forschungsansatz

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Die zentrale Zielsetzung der IFG Umwelt ist es, wissenschaftliche Disziplingrenzen zu überwinden und gemeinsam an umweltbezogenen Fragestellungen mit ökologischer und gesellschaftlicher Relevanz zu arbeiten. Dazu werden Forschungsarbeiten kombiniert, die dem naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinn dienen, den Prozess der öffentlichen Kommunikation untersuchen und die Verhaltensrelevanz ausgewählter Personenmerkmale analysieren.

Das Bild zeigt eine Hand mit einem Stein auf dem "Kooperation" geschrieben steht.

Umweltphänomene verstehen und Lösungsansätze aus interdisziplinärer Perspektive entwickeln

Der langfristige Erhalt der Umwelt als Lebensgrundlage aller Menschen ist eine komplexe und globale Herausforderung. Einzelne wissenschaftliche Disziplinen geraten bei der Erforschung und Lösung ökologischer Probleme daher schnell an ihre Grenzen. Beispielsweise können naturwissenschaftliche Erkenntnisse über Grundlagen und Zusammenhänge in Ökosystemen ins Leere laufen, wenn relevante Akteure der Öffentlichkeit davon keine Kenntnis nehmen. Doch selbst wenn Individuen über ausreichendes Umweltwissen verfügen, folgt daraus nicht zwangsläufig ein angemessenes Handeln. Aus der sozialwissenschaftlichen Forschung ist bekannt, dass Wissen eine notwendige, jedoch keine hinreichende Bedingung für ökologisch nachhaltiges Handeln ist. Zahlreiche individuelle Merkmale (z.B. Einstellungen oder Gewohnheiten) und kontextbezogene Faktoren (z. B. Preisgestaltung von Produkten) üben ebenfalls Einfluss auf umweltbezogene Entscheidungen und Handlungen aus. Ökologische Probleme müssen demnach möglichst interdisziplinär bearbeitet werden.

 


 

"Interdisciplinarity generally refers to the appropriate combination of knowledge from many deferent specialities - especially as a means to shed new light on an actual problem. In notably effective efforts, the combination of disciplines adds value: the total is more interesting than the sum of the individual contributions or parts"
(Breweer et al. 1999)