Workshop: Kultur- und literaturwissenschaftliche Normen im Umgang mit Computerspielen

Ausgangspunkt des Workshops ist die basale Frage, wie sich Computerspiele theoretisch und praxeologisch mit dem Instrumentarium der Kultur- und Literaturwissenschaften fassen lassen und welche Unterschiede auf der Ebene der Form, der Ästhetik und der Rezeption auszumachen sind. Insofern verfolgt der Workshop die Diskussion und potenzielle Beantwortung der folgenden beiden Fragenkomplexe:
(1) Welche Schwierigkeiten ergeben sich aus der Multimedialität des CS? Welche Disziplinen können sinnvoll an der Erforschung von CS beteiligt sein? Müssen stets alle multimedialen Aspekte des CS berücksichtigt werden, um dem Gegenstand gerecht zu werden? Wie können CS richtig zitiert werden bzw. können CS in einem Printmedium überhaupt angemessen zitiert werden? Ist eine printmediale Forschung von CS dem Gegenstand angemessen oder verlangt er nach multimedialen Publikationsformen? Welche rechtlichen Schwierigkeiten können bei der Zitation entstehen?
(2) Was unterscheidet das Computerspiel formal, ästhetisch und hinsichtlich der Rolle des Rezipienten von anderen Medien, vor allem der Literatur?
Ziel ist es, einen adäquaten Umgang mit dem Format zu lernen, um diese in Aufsätzen, in Lehrveranstaltungen und in Hausarbeiten fruchtbar machen zu können. Es steht nicht eine Expertenkommunikation im Vordergrund, der Workshop soll auch TeilnehmerInnen, die über keine Vorkenntnisse verfügen, ansprechen.
Die Abendveranstaltung soll für alle Interessierten geöffnet werden. Dafür soll eine entsprechende Ankündigung über H-Germanistik und die Uni-Homepage erfolgen.
Der Workshop selbst soll eine Diskussion zwischen interessierten WissenschaftlerInnen sowie Studierenden der Universität Koblenz-Landau darstellen. Zudem soll es interessierten Externen möglich sein, an der über H-Germanistik kommunizierten Veranstaltung nach vorheriger Anmeldung teilzunehmen. Dies würde nicht nur die Expertise der externen Interessierten für die Veranstaltung fruchtbar machen, sondern zudem den Standort Koblenz präsent machen und die Möglichkeit der Netzwerkbildung eröffnen. Weiterhin ist eine Anbindung an mögliche Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2018/19 angedacht.
Für den Workshop soll zumindest eine der folgenden Personen eingeladen werden; beide sind sowohl im Bereich der Literaturwissenschaft als auch im Bereich der Game Studies ausgebildete Experten und bieten somit ein maximales Anknüpfungspotential: Prof. Dr. Daniel Martin Feige (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart; Philosophie und Ästhetik); Jun-Prof. Dr. Benjamin Beil (Uni Köln; Institut für Medienkultur und Theater)


Programm:

Fr, 26.10.2018 in D239 (Aula)
18-20 Uhr: Vortrag: Macht & Abstraktion – Kriegsdarstellungen im Computerspiel

Sa, 27.10.2018: K208
10:00-12:00 Uhr: Workshop I: Computer/Spiel/Räume
12:00-13:30 Uhr: Mittagspause:
13:30-16:00 Uhr: Workshop II: Spiel-Erzählungen

Wann 26.10.2018 18:00 bis
27.10.2018 12:30
Wo Campus Koblenz, D239 und K208
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