Partnerschaft zwischen Ruanda und Rheinland-Pfalz zum Schutz der Biodiversität

Die rheinland-pfälzische Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Ulrike Höfken war im Mai 2018 zu Besuch in Ruanda.

 

Bereits im November 2017 haben der ruandische Minister für Umwelt Dr. Vincent Biruta und die rheinland-pfälzische Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Ulrike Höfken ein Partnerschaftsabkommen zum Schutz der biologischen Vielfalt und bedrohter Arten im Nationalpark Nyungwe geschlossen.

Die aktuellen Fortschritte wurden im Mai 2018 bei einem Besuch der Ministerin Höfken in Ruanda festgestellt, wobei der Schwerpunkt auf der Entwicklung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den Nationalparks Nyungwe und Hunsrück-Hochwald beim Erhalt der Biodiversität lag.

"Im vergangenen Jahr haben wir ein Memorandum of Understanding für die Zusammenarbeit mit Rheinland-Pfalz unterzeichnet, um die touristischen Möglichkeiten im Nationalpark Nyungwe und im Nationalpark Hunsrück-Hochwald zu verbessern und um die Kapazität des ersteren zu erhöhen, mehr Touristen zu empfangen und weltweit zu vermarkten", sagte der ruandische Minister für Umwelt Dr. Vincent Biruta.

"Wir besuchten auch das Umweltmuseum und diskutierten, wie es so umgestaltet werden kann, dass es mehr Touristen und andere Menschen anzieht, die mehr über den Umweltschutz in Ruanda erfahren möchten", fügte er hinzu.

Gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) betreibt das Ruanda-Zentrum und Büro für Afrika-Kooperationen der Universität Koblenz-Landau im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative zur Zeit ein Schutzprojekt des Cyamudongo-Waldes, der Teil des Nyungwe Nationalparks ist.

Weitere Informationen über das Projekt in Ruanda finden Sie hier auf der Seite des Projektes Cyamudongo.

 


Datum der Meldung 01.06.2018 00:00
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