Zentralafrikanische Studienreise macht Station an der Universität in Koblenz

Am 20. September waren Vertreter des Netzwerkes der Aus- und Weiterbildungsinstitutionen im Bereich Forst- und Umweltwissenschaft in Zentralafrika (RIFFEAC) zu Gast am Campus Koblenz.

Die Teilnehmer der Sommerschule mit ihren Direktoren und den Organisatoren auf dem Campus Koblenz. Bild: Jürgen Runge, Goethe-Universität Frankfurt a.M.

Die Teilnehmer der Sommerschule mit ihren Direktoren und den Organisatoren auf dem Campus Koblenz. Bild: Jürgen Runge, Goethe-Universität Frankfurt a.M.

Die zentralafrikanischen Hochschuldozenten und Forscher waren Teilnehmer einer achtwöchigen Weiterbildung (Sommerschule) mit anschließender Studienreise in den Bereichen Wald, Umwelt und Klima – veranstaltet durch die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit mbH (GIZ), in Kooperation mit der AMBERO Consulting Gesellschaft mbH und dem Zentrum für Interdisziplinäre Afrikaforschung (ZIAF) der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Im Rahmen der Studienreise organisierte das Ruanda-Zentrum und Büro für Afrika-Kooperationen eine Informationsveranstaltung über die Forschungsschwerpunkte der Universität Koblenz-Landau in Afrika.

Begrüßt wurden die Teilnehmer vom Dekan des Fachbereichs 3: Mathematik / Naturwissenschaften, Prof. Stefan Wehner, der auch die besten Wünsche der Präsidentin Prof. May-Britt Kallenrode und der beiden Vizepräsidenten der Universität ausrichtete. Herr Siegmar Seidel, geschäftsführender Leiter des Ruanda-Zentrums und Büros für Afrika-Kooperationen, gab zunächst einen Überblick über die Strukturen der Universität und deren Kooperationen mit afrikanischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Sein Vortrag über die Projekte des Ruanda-Zentrums und Büros für Afrika-Kooperationen im Bereich Agroforstwirtschaft und Erosionsschutz stieß bei den Teilnehmern auf großes Interesse. Ebenso der Vortrag von Prof. Eberhard Fischer vom Institut für Integrierte Naturwissenschaften. Er berichtete über seine Biodiversitätsforschung in Ruanda, Gabun und Madagaskar. Die Teilnehmer waren sehr erfreut, den Entdecker vieler Pflanzenarten ihrer Heimatländer persönlich kennenzulernen.

Die 19 Teilnehmer der Sommerschule aus den Ländern Kamerun, Gabun, Republik Kongo, Ruanda, Tschad, Äquatorialguinea und der Zentralafrikanischen Republik wurden auf der Studienreise durch die Direktoren ihrer Institutionen begleitet. Einige Teilnehmer äußerten nach den Vorträgen ihr Interesse an einer Kooperation mit der Universität Koblenz-Landau in den Bereichen Agroforstwirtschaft und Biodiversität.

Mit Institutionen der Länder Kamerun, Ruanda und Gabun werden bereits Partnerschaften gepflegt. Die Zusammenarbeit wird durch das Ruanda-Zentrum und Büro für Afrika-Kooperationen koordiniert.

 


Datum der Meldung 21.09.2018 00:00
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