Fallzahl Standort Mainz: 0 (Warnstufe Grün) Maßnahmenkonzept

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Umgang mit Feedback und Korrekturen

Beide Partner*innen sollten auf höfliche, konstruktive Kritik achten. Vorab sollte besprochen werden, auf welche Art das Feedback gegeben werden soll. Hier kann zum Beispiel geklärt werden, welche Aspekte (Aussprache, Grammatik, Wortschatz, etc.) besondere Beachtung finden sollen. Sollen beispielsweise Fehler sofort korrigiert werden, oder soll Feedback konzentriert zum Ende des Treffens gegeben werden, um die Kommunikation nicht zu stören?

Im Allgemeinen sollte beim Korrigieren zwischen Flüchtigkeitsfehlern (mistake) und Fehlern, die wiederholt auftreten und dem Lernenden nicht bewusst sind (error), unterschieden werden. Erstere können weitgehend ignoriert werden, während auf Letztere unbedingt hingewiesen werden sollte.

Trotzdem sollte darauf geachtet werden dem*/der* Partner*in nicht ins Wort zu fallen. Gerade bei Sprachanfängern treten Fehler in großer Zahl auf – hier ist es wichtiger, dass eine weitgehend flüssige Kommunikation entsteht in der beide Parteien das vermitteln können was sie zu sagen beabsichtigen.

Es ist des Weiteren wichtig, Geduld zu haben und dem*/der* Partner*in Zeit zu geben, Worte und Formulierungen selbst zu finden. Kommt das Gespräch allzu sehr ins Stocken, kann geholfen werden. Sollte der*/die* Partner*in eher schüchtern sein und Angst haben zu sprechen und Fehler zu machen, finden Korrekturen idealerweise implizit statt – das Gesagte wird im Gespräch in der korrekten Form wiederholt, um den Redefluss nicht zu unterbrechen.

Empfehlenswert ist es zunächst, verschiedene Korrekturmethoden zu testen und zu besprechen, welche beiden Partnern am meisten zusagt.

 

Trotz der Wichtigkeit eines konstruktiven Feedbacks sollten sich beide Parteien vor allem darauf konzentrieren was der jeweils andere sagen möchte und sich nicht nur auf die Fehler zu fokussieren, um eine positive Kommunikation aufrecht zu erhalten!