Aktuelles

Nachruf zum Tod von Gisela Anheier

Das Gleichstellungsteam der Universität Koblenz-Landau trauert um ihre nach schwerer Krankheit verstorbene Mitarbeiterin an der Universität in Koblenz. Sie war am Institut für Anglistik seit 2006 und seit 2014 federführend im Netzwerk für Sekretärinnen am Campus Koblenz sowie als Mitglied des Senatsausschusses für Gleichstellungsfragen der Universität Koblenz-Landau tätig. 

Im Jahr 2016 organisierte sie mit ihren Kolleginnen im Sekretärinnen-Netzwerk den Office-Day für alle Sekretär*innen der Universitäten und Hochschulen von Rheinland-Pfalz am Campus Koblenz.

Wir werden Gisela Anheier, die mit großem Engagement und Lebensfreude unsere Arbeit vorangetrieben hat, sehr vermissen. Ihre Herzlichkeit wird uns fehlen.

Unser ganzes Mitgefühl gilt ihrer Familie. 

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*20.05.1964    +08.01.2020 

 

 

 

 

 

Einladung zum Vortrag von Dr. Carolin Vierneisel

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Erfolgreiche Teilnahme am Professorinnenprogramm III 

Die Universität Koblenz-Landau hat erfolgreich mit ihrem Gleichstellungszukunftskonzept am Professorinnenprogramm III teilgenommen. Wie der Pressemitteilung entnommen werden kann, hat die Universität Koblenz-Landau die zweite Auswahlrunde des Professorinnenprogramms III erfolgreich absolviert. 

Zur Verwirklichung von Chancengerechtigkeit an Hochschulen und zur Erhöhung des Anteils von Wissenschaftlerinnen an Professuren haben Bund und Länder 2008 das Professorinnenprogramm aufgelegt. Das Programmvolumen der dritten Phase haben Bund und Länder auf 200 Mio. Euro erhöht.  

Für die derzeit laufende dritte Programmphase hat am 6./7. November 2019 ein unabhängiges Gremium aus Expertinnen und Experten die Entscheidung in der letzten Auswahlrunde getroffen: Von 71 beantragenden Hochschulen haben 50 Hochschulen eine positive Begutachtung ihrer Gleichstellungskonzepte erreicht. Sie können bis zu drei Anschubfinanzierungen für die Erstberufung von Frauen auf unbefristete W2- oder W3-Professuren erhalten. (vgl. Pressemitteilung Berlin/Bonn, 08.11.19)

 

 

 Klara Marie Faßbinder Gastprofessur an der TH Bingen

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  Projekt NaWi – Weiterqualifizierung für NachwuchsWissenschaftlerinnen 

Bis zum 31. Januar 2020 können sich Doktorandinnen und Postdoktorandinnen für die folgenden Förderungen bewerben: 

  • Anschubstipendium: zwei Stipendien für die Ausarbeitung eines Stipendien- bzw. Drittmittelantrags für die Promotion oder Postdoc-Phase.
  • Abschlussstipendium: zwei Stipendien für die Abschluss- bzw. Prüfungsphase der Promotion.
  • (Post-)Doc mit Kind: Finanzierung einer studentischen Hilfskraft

Weitere Informationen können Sie der NaWi-Homepage entnehmen. Bitte beachten Sie hier insbesondere die Hinweise bzgl. Förderdauer und -antritt aufgrund des Projektendes zum 31. Dezember 2020.

 

 

Artikel der Rhein-Zeitung, 24.10.2019: 

KARRIERE AN DER UNI IST FÜR FRAUEN NICHT LEICHT: DOCH KOBLENZ STEHT RECHT GUT DA

Von Gleichstellung sind die deutschen Universitäten weit entfernt: Gerade mal gut 25 Prozent der Professoren an den 44 größten deutschen Hochschulen sind weiblich, zeigt eine aktuelle Umfrage. Doch sie zeigt auch: Die drittmeisten Professorinnen in ganz Deutschland werden just an der Universität Koblenz-Landau beschäftigt.

 

Pressemitteilung der WBS Gruppe:

FRAUENQUOTE AN DEUTSCHEN HOCHSCHULEN UND UNIVERSITÄTEN: HIER ARBEITEN DIE MEISTEN PROFESSORINNEN

  • WBS GRUPPE untersucht den Frauenanteil an 44 der größten deutschen Hochschulen und Universitäten
  • Die meisten Professorinnen werden von der FU Berlin, der Uni Paderborn und der Uni Koblenz-Landau beschäftigt
  • An sieben Hochschulen und Universitäten gibt es keine weibliche Dekanin

 Die Gleichstellung von Frauen und Männern zählt auch im Jahr 2019 noch zu einer der größten gesellschaftlichen Herausforderungen. Anlässlich des Wintersemester-Starts veröffentlicht der Bildungsanbieter WBS GRUPPE nun eine Statistik über die Frauenquote an 44 der größten deutschen Hochschulen und Universitäten. Demnach beträgt der Anteil an Professorinnen im Durchschnitt etwas über 25 Prozent. Zudem sind rund 18 Prozent der Dekan/innen weiblich.

An keiner der analysierten Bildungsstätten sind die Professuren zu gleichen Teilen mit Frauen und Männern besetzt. Anteilig die meisten Professorinnen beschäftigt die Freie Universität Berlin: 37,7 Prozent. Auf Platz zwei landet die Universität Paderborn (35,8 Prozent) vor der Universität Koblenz-Landau (35,5 Prozent). Komplettiert wird die Top Fünf durch die Universität Potsdam (33,3 Prozent) sowie die Humboldt-Universität zu Berlin (33,1 Prozent).
Den geringsten Anteil an Professorinnen gibt es an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Hier sind nur 10,8 Prozent weiblich. Auch am Karlsruher Institut für Technologie (13,9 Prozent) sowie der Universität Stuttgart (15,6 Prozent) lehren besonders viele männliche Professoren.

Frauen werden selten zur Dekanin gewählt

Während die FU Berlin die meisten Professorinnen beschäftigt, wurde hier keine Frau zur Dekanin gewählt. Das ist an sechs weiteren Universitäten der Fall. Dazu zählen unter anderem die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie die Eberhard Karls Universität Tübingen. An drei der analysierten Bildungseinrichtungen herrscht hingegen Gleichstellung: Die Universitäten Kassel und Koblenz sowie die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg haben genauso viele weibliche wie männliche Dekan/-innen.

13 Universitäten werden von Frauen geleitet

13 der analysierten Universitäten werden von Frauen geleitet. Dies gilt beispielsweise für die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und die Philipps-Universität Marburg. An der TU Darmstadt hat die Politikwissenschaftlerin Tanja Brühl zudem in diesem Monat ihr Amt als Präsidentin angetreten. Von den analysierten Hochschulen hat hingegen keine eine weibliche Spitze.

„Für Mädchen und Frauen ist es sehr wichtig, möglichst früh in Kontakt mit weiblichen Vorbildern und Führungspersönlichkeiten zu treten. Diesbezüglich sind vor allem Schulen, Hochschulen, Universitäten und Ausbildungsbetriebe gefragt. Unsere Untersuchung zeigt jedoch, dass es an keiner der 44 analysierten Hochschulen und Universitäten gleich viele Professorinnen und Professoren gibt. Fast ein Drittel dieser Bildungsstätten werden immerhin aktuell von Frauen geleitet. Dennoch gibt es hier noch sehr viel Optimierungsbedarf. 

Bei der WBS GRUPPE haben wir das Thema Gleichstellung und Diversität fest im Rahmen unseres Gemeinwohl-Ökonomie-Engagements verankert. Aktuell sind gut 50 Prozent unserer Führungspositionen durch Frauen besetzt”, kommentiert Joachim Giese, Vorstand der WBS GRUPPE.

Die kompletten Ergebnisse der Untersuchung finden Sie unter DIESEM LINK.

2018 hat die WBS GRUPPE die 50 größten deutschen Hochschulen und Universitäten zum ersten Mal zu ihrem Frauenanteil befragt. Die Ergebnisse dieser Untersuchung stehen HIER.

Quelle: https://www.wbs-gruppe.de/presse/aktuelle-pressemeldungen/frauenquote-an-deutschen-hochschulen-und-universitaeten-hier-arbeiten-die-meisten-professorinnen/?L=0&cHash=4f42c91d9e7970056ccb31bb47d8f2e4

 

Flyer zu den Richtlinien zum Schutz vor sexueller Belästigung an der Universität Koblenz-Landau

 

Bessere Chancen für alle

Unter dem nachfolgenden Link finden Sie Informationen des Uniblogs zur Arbeit der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten:

https://https://blog.uni-koblenz-landau.de/bessere-chancen-fuer-alle/

 

Gender im Fokus

Unter dem nachfolgenden Link finden Sie Informationen des Uniblogs zur Graduiertenschule des Professorinnenprogramms:

https://blog.uni-koblenz-landau.de/gender-im-fokus/

 

Unterstützung für Nachwuchswissenschaftlerinnen

Unter dem nachfolgenden Link finden Sie ein Interview des Uniblogs mit der Projektkoordinatorin und einer Geförderten des Förderprogramms für Nachwuchswissenschaftlerinnen (NaWi):

"https://blog.uni-koblenz-landau.de/unterstuetzung-fuer-nachwuchswissenschaftlerinnen/