Aktuelles

Pressemitteilung der WBS Gruppe:

FRAUENQUOTE AN DEUTSCHEN HOCHSCHULEN UND UNIVERSITÄTEN: HIER ARBEITEN DIE MEISTEN PROFESSORINNEN

  • WBS GRUPPE untersucht den Frauenanteil an 44 der größten deutschen Hochschulen und Universitäten
  • Die meisten Professorinnen werden von der FU Berlin, der Uni Paderborn und der Uni Koblenz-Landau beschäftigt
  • An sieben Hochschulen und Universitäten gibt es keine weibliche Dekanin

 Die Gleichstellung von Frauen und Männern zählt auch im Jahr 2019 noch zu einer der größten gesellschaftlichen Herausforderungen. Anlässlich des Wintersemester-Starts veröffentlicht der Bildungsanbieter WBS GRUPPE nun eine Statistik über die Frauenquote an 44 der größten deutschen Hochschulen und Universitäten. Demnach beträgt der Anteil an Professorinnen im Durchschnitt etwas über 25 Prozent. Zudem sind rund 18 Prozent der Dekan/innen weiblich.

An keiner der analysierten Bildungsstätten sind die Professuren zu gleichen Teilen mit Frauen und Männern besetzt. Anteilig die meisten Professorinnen beschäftigt die Freie Universität Berlin: 37,7 Prozent. Auf Platz zwei landet die Universität Paderborn (35,8 Prozent) vor der Universität Koblenz-Landau (35,5 Prozent). Komplettiert wird die Top Fünf durch die Universität Potsdam (33,3 Prozent) sowie die Humboldt-Universität zu Berlin (33,1 Prozent).
Den geringsten Anteil an Professorinnen gibt es an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Hier sind nur 10,8 Prozent weiblich. Auch am Karlsruher Institut für Technologie (13,9 Prozent) sowie der Universität Stuttgart (15,6 Prozent) lehren besonders viele männliche Professoren.

Frauen werden selten zur Dekanin gewählt

Während die FU Berlin die meisten Professorinnen beschäftigt, wurde hier keine Frau zur Dekanin gewählt. Das ist an sechs weiteren Universitäten der Fall. Dazu zählen unter anderem die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie die Eberhard Karls Universität Tübingen. An drei der analysierten Bildungseinrichtungen herrscht hingegen Gleichstellung: Die Universitäten Kassel und Koblenz sowie die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg haben genauso viele weibliche wie männliche Dekan/-innen.

13 Universitäten werden von Frauen geleitet

13 der analysierten Universitäten werden von Frauen geleitet. Dies gilt beispielsweise für die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und die Philipps-Universität Marburg. An der TU Darmstadt hat die Politikwissenschaftlerin Tanja Brühl zudem in diesem Monat ihr Amt als Präsidentin angetreten. Von den analysierten Hochschulen hat hingegen keine eine weibliche Spitze.

„Für Mädchen und Frauen ist es sehr wichtig, möglichst früh in Kontakt mit weiblichen Vorbildern und Führungspersönlichkeiten zu treten. Diesbezüglich sind vor allem Schulen, Hochschulen, Universitäten und Ausbildungsbetriebe gefragt. Unsere Untersuchung zeigt jedoch, dass es an keiner der 44 analysierten Hochschulen und Universitäten gleich viele Professorinnen und Professoren gibt. Fast ein Drittel dieser Bildungsstätten werden immerhin aktuell von Frauen geleitet. Dennoch gibt es hier noch sehr viel Optimierungsbedarf. 

Bei der WBS GRUPPE haben wir das Thema Gleichstellung und Diversität fest im Rahmen unseres Gemeinwohl-Ökonomie-Engagements verankert. Aktuell sind gut 50 Prozent unserer Führungspositionen durch Frauen besetzt”, kommentiert Joachim Giese, Vorstand der WBS GRUPPE.

Die kompletten Ergebnisse der Untersuchung finden Sie unter DIESEM LINK.

2018 hat die WBS GRUPPE die 50 größten deutschen Hochschulen und Universitäten zum ersten Mal zu ihrem Frauenanteil befragt. Die Ergebnisse dieser Untersuchung stehen HIER.

 

Quelle: https://www.wbs-gruppe.de/presse/aktuelle-pressemeldungen/frauenquote-an-deutschen-hochschulen-und-universitaeten-hier-arbeiten-die-meisten-professorinnen/?L=0&cHash=4f42c91d9e7970056ccb31bb47d8f2e4

 

GENDERFORSCHUNG | POLITIK | PRAXIS

Einladung zur Einreichung von Beiträgen zum siebten Forschungstag Gender und Diversity am Campus Koblenz

Im Wintersemester 2019/20 findet am 12. und 13. Dezember zum siebten Mal der Forschungstag: Gender & Diversity der Universität Koblenz-Landau statt. In diesem Jahr steht die Tagung unter dem Rahmenthema Genderforschung | Politik | Praxis. Hierzu laden wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie den akademischen Nachwuchs der beiden Campi herzlich zum interdisziplinären Austausch über die politischen Rahmenbedingungen von Genderforschung und Genderthemen ein.

Im Fokus der Tagung steht die Frage, wie Gendergerechtigkeit in verschiedenen Praxisfeldern, wie z.B. Politik, Wirtschaft, Recht, Hochschule, Schule etc., gelebt und gefördert wird und mit welchen Herausforderungen sich insbesondere Gleichstellungsbeauftragte konfrontiert sehen. Damit knüpft die diesjährige Veranstaltung an die Fragestellung Wer hat Angst vor Gender Studies? der im vergangenen Jahr stattgefundenen Tagungen am Campus Landau zum Thema Eine Stimme für die Frau in Gesellschaft und Wissenschaft sowie am Campus Koblenz zum Thema Macht | Wissen | Freiheit an.

Postdocs, Doktorand*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen werden die Möglichkeit haben, ihre aktuellen Forschungsprojekte in Form von Kurzvorträgen und/oder Posterpräsentationen vorzustellen. Die Beiträge sollten im Bereich der Gender- und Diversityforschung liegen und sich inhaltlich am Rahmenthema orientieren.

Neben dem wissenschaftlichen Austausch ist in Anlehnung an das Rahmenthema am Ende der Tagung ein Praxisaustausch mit Akteur*innen aus Stadt und Region vorgesehen. Durch die Verknüpfung von wissenschaftlichen und praxisbezogenen Präsentationen soll der Forschungstag in diesem Jahr zu einem Austauschforum für Gleichstellungsprojekte werden.

Das Team Gleichstellung freut sich über die Einreichung von Beiträgen (Name, Titel, Kurzzusammen- fassung) per Post oder per Mail bis zum 15. September 2019 an die zentrale Gleichstellungsbeauftragte.

 

Uni Eindhoven stellt nur noch Frauen ein

In WirtschaftsWoche ist am 03. Juli 2019 ein Beitrag von Nora Schareika über das Einstellungsmodel der Universität Eindhoven erschienen. Der Artikel enthält ein Interview mit der Gleichstellungsbeauftragten Helga Arend. 

https://www.wiwo.de/erfolg/hochschule/uni-eindhoven-stellt-nur-noch-frauen-ein-vielleicht-ist-es-an-der-zeit-es-etwas-haerter-durchzuziehen/24516700.html 

 

Flyer zu den Richtlinien zum Schutz vor sexueller Belästigung an der Universität Koblenz-Landau

 

Interview "Frauen an der Uni-Spitze"

In Forschung & Lehre ist ein lesenswertes Interview mit der Präsidentin unserer Universität erschienen.
Prof. Dr. May-Britt Kallenrode spricht darin über Frauenquote, 'Quotenfrauen' und 'Old-Boys-Netzwerke'.

Den Beitrag der Serie "Frauen an der Uni-Spitze"  lesen Sie hier:

https://www.forschung-und-lehre.de/karriere/may-britt-kallenrode-1523/

 

Bessere Chancen für alle

Unter dem nachfolgenden Link finden Sie Informationen des Uniblogs zur Arbeit der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten:

https://https://blog.uni-koblenz-landau.de/bessere-chancen-fuer-alle/

 

Gender im Fokus

Unter dem nachfolgenden Link finden Sie Informationen des Uniblogs zur Graduiertenschule des Professorinnenprogramms:

https://blog.uni-koblenz-landau.de/gender-im-fokus/

 

Unterstützung für Nachwuchswissenschaftlerinnen

Unter dem nachfolgenden Link finden Sie ein Interview des Uniblogs mit der Projektkoordinatorin und einer Geförderten des Förderprogramms für Nachwuchswissenschaftlerinnen (NaWi):

"https://blog.uni-koblenz-landau.de/unterstuetzung-fuer-nachwuchswissenschaftlerinnen/