Studieninhalte

Der Studiengang Inklusion und Schule umfasst insgesamt 12 Module und wird durch die Masterarbeit abgeschlossen. Die Module umfassen unter anderem folgende Themenbereiche:

  • Inklusion als Anspruch an eine voraussetzungslos allgemeine theoretische Grundlage
  • Biologische Unbestimmtheit als anthropologische Grundlage
  • Wahrnehmungsverarbeitung bei Wegfall innerer Organisatoren
  • Sprachraum (Kultur) als notwendiger Ergänzungsraum
  • Relationalität als Wesen des Menschen
  • Dialektisches Verhältnis von Freiheit und Abhängigkeit
  • Aneignung als Kulturkonsum und Kulturproduktion
  • Dialektik von Individualisierung und Vergesellschaftung
  • Über das Verhältnis von Wunsch und Zeit
  • Über das Verhältnis von Funktion und Sinn
  • Folgerungen für pädagogisches und didaktisches Handeln im Sinne der Inklusion
  • Begriff und Gegenstand
  • Fortdauernde Facetten von Exklusion
  • Von der Selektion durch Integration durch Inklusion
  • Allgemeine Pädagogik
  • theoretische Klärung von gelingendem inklusivem Unterricht und einer gelingenden inklusiven
  • Schulentwicklung auf der Basis allgemeiner didaktischer Kategorien (gemeinsamer Gegenstand)
  • im Besonderen finden folgende Aspekte Berücksichtigung: Demokratie und Partizipation, Beziehungsgestaltung, methodische Konzepte, Schulkultur
  • daraus abgeleitete Indikatoren Analysegrundlage für Fallbeispiele
  • Analyse von Fallbeispielen
  • Geschichtswissenschaftliche Grundlagen
  • Geschichte der Exklusion
  • Forderung nach Inklusion
  • Inklusive Didaktik als voraussetzungslos allgemeine Didaktik
  • Unterricht, Lernen und Entwicklung
  • Didaktik und der soziale Raum der Möglichkeiten
  • Didaktische Modelle und Konzepte mit Blick auf Inklusion
  • Mehrdimensionale Reflexive Didaktik
  • Pädagogische Diagnostik als eine individuelle, nicht eine besondere Diagnostik
  • Grundverständnis von Diagnostik als subsidiäre Tätigkeit zur Informationsgewinnung Diagnostische
  • Diagnostische Zielsetzungen und Fragestellungen für inklusiv gestaltete pädagogische Prozesse
  • Übersicht über pädagogisch angemessene diagnostische Vorgehensweisen und Verfahren
  • Ausblick: Anzustrebende Balance zwischen Offenheit und Verbindlichkeit diagnostischer Aussagen
  • Die Geschichte der Konstruktion von Behinderung
  • Zuschreibungen
  • Enteignung des Selbst
  • 1981: Die Selbstbestimmt-Leben Bewegung
  • 1989: Die Singer Debatte
  • Innensichten: Einsichten in die Lebensrealität von Menschen, die gesellschaftlichen Festschreibungen und Ausgrenzungen ausgesetzt sind
  • Phasen und Formen des pädagogischen Umgangs mit behinderten Menschen
  • Hintergründe der Integrations-/Inklusionsbewegung
  • Verhältnis von Integration und Inklusion
  • Verlautbarungen einflussreicher internationaler Organisationen (wie: UN, UNESCO, WHO, OECD) sowie staatlicher Großräume (EU, USA, Kanada, GB)
  • Hinweise zur Verwirklichung der Integrations-/Inklusions-Idee
  • Qualität als relationaler Begriff
  • Bildungspolitischer Kontext der Qualitätsdiskussion
  • Qualitätsevaluation und -sicherung als Instrumente der Steuerung im Bildungswesen
  • Qualitätskriterien auf struktureller, organisatorischer und inhaltlicher Ebene von Schule
  • Qualität von Inklusion in Schule
  • Voraussetzungen für die Implementation von QE an Schulen
  • Instrumente der Qualitätsentwicklung auf unterschiedlichen Ebenen von Schule
  • Qualitätsindikatoren inklusiver Bildung
  • Verflechtungen QM, Personalentwicklung, Organisationsentwicklung
  • Ausblick: Partizipative Qualitätsentwicklung
  • Recht
  • Menschenrechte
  • UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK)
  • Theoretische und konzeptionelle Klärung der Sozialraumperspektive
  • Schule als Spiegel des sozialen Umfelds
  • Integrative/inklusive Prozesse auf allen Ebenen
  • Kommunale Bildungslandschaften für Inklusion
  • Exkurs: Jugendhilfeplanung, kommunale Teilhabeplanung
  • Vernetzung als Unterstützungsstruktur
  • Lernorte im Sozialraum
  • Schule als soziale Organisation mit spezifischen Eigenschaften
  • Theorie des Veränderungsmanagements
  • Instrumente zur Statusanalyse einer Schule
  • Strukturelle Voraussetzung inklusiver Schulentwicklung
  • Persönliche Haltung zu Inklusion in Schule und Gesellschaft
  • Entwicklung einer inklusiven Schulkultur
  • Formen der Kooperation, Dialogkompetenz und Teamarbeit
  • Widerstände inklusiver Schulentwicklung
  • Schulische Inklusion als gesamtgesellschaftliches Projekt

Für weitere Details zu Inhalten und Leistungsüberprüfung können Sie das Modulhandbuch des Fernstudiengangs herunterladen.