Research Projects

Ongoing Projects

"Revisiting the Big Five personality factors: Adaptation for the use in European-African Human Resources Management" (together with Dr. Michaela Heinecke-Müller)

Five personality traits commonly known as the “Big Five” have been widely acknowledged as universal, regardless of an individual’s cultural background. According to latest empirical research, the Big Five cannot be called ‘false’, but rather incomplete in the face of ecological and cultural diversity. Most available psychological instruments are not necessarily transferable to other cultures but actually, they cover a minority of the world’s population. Core Self-Evaluations – personality features, that are closely linked to motivation and behavior and therefor appreciated in Personnel Psychology equal to the Big Five – show intercultural variability as well. But reliable data on specific cross-cultural functioning has been lacking up to now. In our globalized working world, an uncritical application of standardized personality measures leads to reduced validity and test fairness. Cross-cultural psychology therefor approves a combined emic-etic approach to personality assessment. The present proposal aims at starting a German-Kenyan joint research project by arranging a bilateral workshop in Kenya, following up a first meeting held in November 2013. Objectives of the cooperation started are: Revisiting the Big Five regarding to special features of the Kenyan personality structure incl. Core Self-Evaluations typical for the cultural context and prepare improved scientific based models, measures and methods that can be used in the field of Personnel Psychology between the European and the East African societies.

Workshop program:

Founded by the German Research Community: DFG QU 96/7-1

Cooperation partners and institutions:

Prof. Dr. W. Echterhoff (Bergische Universität Wuppertal)
Prof. Dr. P. Kariuki (University of Nairobi)
Ass. Prof. J.  Nyaboke Arasa (United States International University, Nairobi)
Dr. Gladys Mwiti (President of the Kenyan Psychological Association and OASIS Africa)

 

"Language promotion in pre-school children by interactive reading aloud, music and movement"

Im Rahmen des Projekts wird ein inklusives Förderangebot zur  Sprachförderung im Kindergarten erprobt und wissenschaftlich begleitet. Das Förderangebot setzt sich aus unterschiedlichen Förderelementen (musikalische Frühförderung, interaktives Vorlesen) zusammen und erstreckt sich über 12 Wochen. Die teilnehmenden Kinder stammen größtenteils aus Familien mit Migrationshintergrund. Die Evaluation erfolgt im Rahmen eines Prä-/Post-Kontrollgruppen-Designs.

Founded by: Kleiner Lernspatz e.V. Bonn/Foundation Help-and-Hope

Participating kindergartens:
Städt. Kindertagesstätte, Gerhart-Hauptmannstr. 11, 53121 Bonn
Städt. Kindertageseinrichtung Gustav Heinemann Haus, Bonn

 

"Factors influencing gender differences in mental rotation in primary-school age"

Bei der mentalen Rotation, der Fähigkeit sich zwei- oder dreidimensionale Objekte gedreht vorzustellen, werden in Studien mit Erwachsenen relativ stabile Geschlechterunterschiede berichtet. Dabei haben jedoch verschiedene Faktoren der Testung einen Einfluss auf die Höhe des Unterschieds. In diesem Projekt wird untersucht, wie sich solche Einflussfaktoren auf den Geschlechterunterschied bei der mentalen Rotation im Grundschulalter auswirken. Weiterhin wird experimentell überprüft, inwiefern soziokulturelle Faktoren zur Entstehung von Geschlechterunterschieden beitragen.

Die konkrete Fragestellung ist, inwieweit Geschlechsunterschiede bei der mentalen Rotation im Grundschulalter von Merkmalen der Testsituation abhängen wie der Erhebungsmethode (psychometrisch/chronometrisch), dem Stimulusmaterial (u.a. Geschlechtsstereotypisiertheit), der Rotationsebene (Rotation in der Bildebene vs. in der Tiefe) und der Aktivierung von Stereotypen („Stereotype Threat“) bzw. durch fiktionale Rollenmodelle. Ferner werden die Auswirkungen von direktem Leistungsfeedback, Trainingseffekte (durch unterschiedliche Darbietungsreihefolge oder technikbezogene Erfahrungen in der Freizeit) und Strategieunterschiede (u.a. mit Eye-Tracking) sowie die Rolle von Geschlechtshormonenveränderungen während der Pubertät auf Leistungsunterschiede bei der mentalen Rotation untersucht.

Founded by the German Research Community: DFG Qu 96 4-1/2

Cooperating partner:
Professor Petra Jansen, University of Regensburg

 

Projects already finished:

"Diversity in Educational Science Studies"

Der Umgang mit Diversität und das Konzept "Diversity Management" zählen schon seit längerem zu den entscheidenden Schlüsselkompetenzen in der Wirtschaft und in Unternehmen. Inzwischen wurde dieses Konzept aber auch für den Bildungsbereich "entdeckt".

Das curriculare Spektrum der bildungswissenschaftlichen Studiengänge am Campus Koblenz soll daher unter Einbindung einer internationalen Perspektive in diese Richtung erweitert werden. Zu diesem Zweck wurde in Kooperation mit dem Department of Gender Studies and Social Movements der Universität Lodz und der Universität Montpellier III (Paul Valéry) das Modul „Diversity Management“ konzipiert.
Mit diesem Modul soll den Studierenden insbesondere der Aspekt "Gender" aus einer internationalen Perspektive vermittelt werden. Sie sollen dafür sensibilisiert werden, woran sich kulturelle Festlegungen in dem Verhalten und den Einstellungen von Frauen und Männern erkennen lassen.

Founded by the German Academic Exchange Service (DAAD) - "Promoting Internationality in Teaching"

Cooperating Partners:
Prof  Ewa Malinowska, University of Lodz
Prof Christine Fontanini, Université Montpellier III

 

"STARK - Systemic Analysis of Important Ressource Systems for Children of Parents Suffering from Cancer"

In einer entwicklungspsychologisch bedeutsamen Übergangsphase auf dem Weg zum Erwachsenwerden müssen die jugendlichen Mädchen neben der Bewältigung charakteristischer Entwicklungsaufgaben (die Verarbeitung körperlicher Veränderungen, die Entwicklung von Eigenverantwortung in der Ablösung von Eltern, der Aufbau eines eigenen Wertesystems und von Sinnkonzepten zukünftiger Lebensgestaltung, die Identitätsentwicklung und der Aufbau eines Freundeskreises sowie intimer Beziehungen) sich gleichzeitig mit den Auswirkungen der elterlichen Erkrankung auseinandersetzen.

Auf der Grundlage der systemischen Sichtweise wurden vorhandene soziale Systeme identifiziert, die den Mädchen wichtige Ressourcen zur Bewältigung der elterlichen Krebserkrankung liefern und bereits gute Unterstützungsarbeit leisten. Auf dieser Basis konnten Ideen für ein ressourcenorientiertes Arbeiten mit den Jugendlichen entwickelt werden, um dieser anspruchsvollen Lebenssituation noch besser gerecht zu werden. Insgesamt geben die Forschungsergebnisse Hinweise für den Aufbau eines präventiven Versorgungsnetzes abgeleitet werden, welches sich in erster Linie an den Bedürfnissen der betroffenen jugendlichen Mädchen orientiert, z.B. eine Online-Beratung

founded by the University of Siegen and the Krombacher Brewery

 

"Spielend Mathe" - Förderung mathematischer Fähigkeiten beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule

Nicht nur in Bezug auf Bildungschancen ist eine frühe Förderung der mathematischen Fähigkeiten sinnvoll und notwendig, auch im Alltag ist ein gutes mathematisches Verständnis unabdingbar. Denn Mathematik bedeutet mehr als Zahlen zusammen zu rechnen, es beinhaltet auch die Fähigkeit die Uhr zu lesen oder sich räumlich zu orientieren. Doch wie genau wirkt sich eine Förderung im Kindergarten auf die Leistung in der Schule aus? Wo zeigen sich positive Effekte beim Übertritt in die Grundschule? Und wie sieht es mit diesen in der ersten Klasse und im weiteren Verlauf der Grundschulzeit aus?
Mit dem Ziel diese Fragen zu beantworten ging im Frühjahr 2006 das Projekt „Spielend Mathe“ an den Start. In 12 Siegener Kindergärten wurden 92 Kindern spielerisch 10 Wochen lang verschiedene mathematische Vorläuferfähigkeiten näher gebracht.

Subproject "Kölsche Pfiffikusse"
Das Projekt "Kölsche Pfiffikusse“ entstand in Zusammenarbeit dem Projekt Hochbegabung Köln (PHK), angegliedert an den Schulpsychologischen Dienst der Stadt Köln, unter der Leitung von Frau PD Dr.
Elisabeth Sticker und Frau Dipl.-Psych. Benedict Remmert auf der einen Seite und der Universität
Siegen unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Quaiser-Pohl. Es verfolgte das Ziel, besonders begabte Kinder schon im Vorschulalter im mathematischen aber auch im sozio-emotionalen Bereich zu fördern. Anhand eines Förderprogramms für besonders begabte Vorschulkinder, das in ausgewählten Kindertagesstätten in Köln durchgeführt wurde, sollte die aktive Auseinandersetzung von Vorschulkindern mit mathematischen Fragestellungen angeregt werden, um diese zu motivieren, ihre Potentiale in diesem Bereich zu nutzen und zu entfalten. Darüber hinaus erhielten Erzieherinnen und Eltern die Möglichkeit, mathematisch besonders begabte Vorschulkinder durch die Teilnahme am Projekt gezielt zu fördern. Die Kinder, die keine mathematische Förderung bekamen, nahmen an einem Programm zur Förderung der sozioemotionalen Kompetenzen teil.

gefördert von  der Imhoff Stiftung  und der Universität Siegen