Erfassung und Dokumentation der genetischen Variabilität von Wildpopulationen der Bachforelle (Salmo trutta), der Quappe (Lota lota) und des Edelkrebses (Astacus astacus) aus verschiedenen Flussgebietseinheiten in Deutschland

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Die biologische Vielfalt ist ein wichtiges, international anerkanntes Schutzgut. Die nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile (genetische Ressourcen) wurde z.B. 1993 in dem auch von Deutschland ratifizierten Übereinkommen über die biologische Vielfalt [Convention on Biological Diversity, (CBD)] als Ziel formuliert. Das Prinzip 'Schutz durch Nutzung' wird auch im nationalen Fachprogramm 'Aquatische Genetische Ressourcen' des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz umgesetzt. Dieses Prinzip setzt die angemessene Berücksichtigung von evolutionsbiologisch als eigenständig zu betrachtenden Populationen innerhalb einzelner Arten voraus. Das wesentliche Ziel dieses Projekts ist daher die Identifizierung und Bewertung geeigneter Einheiten ['Evolutionary Significant Units' (ESUs)] für praxisnahe Maßnahmen des Bestandsmanagements der Bachforelle, der Quappe und des Edelkrebses mit Bezug auf Fischereiwirtschaft und Artenschutz in Deutschland.

 

Finanzierung

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Projektkennzeichen 2812BE001, -003 & -004

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Dauer

Seit 10/2012

 

Kontakt

Thomas Schmidt
Dr. Anne Schrimpf
Prof. Dr. Ralf Schulz

 

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