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Einblicke
 

Praktika

Informationen zur Organisation von Praktika

Auch wenn insbesondere das Bachelorstudium praxisbezogen gestaltet ist (u.a. durch Projektseminare, durch ein Modul "Medienpraxis" und eine Simulation / ein Projekt zum Kulturmanagement) und eine klare Berufsorientierung hat, sind die Studierenden gut beraten,  durch Praktika und freie Mitarbeiterschaft bereits früh im künftigen Berufsfeld Erfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen.

Im Bachelorstudiengang „Kulturwissenschaft“ ist deshalb gemäß der Prüfungsordnung  und der Modulhandbücher vorgesehen, dass die Studierenden ein mindestens sechswöchiges berufsfeldbezogenes und außeruniversitäres Praktikum absolvieren (auch aufteilbar in zwei verschiedene Praktika), im Master kann ein Forschungsaufenthalt an einer anderen wissenschaftlichen Institution durchgeführt werden. Alternativ zum Berufspraktikum kann im Bachelor auch ein Tutorium an der  Universität oder ein zertifizierter Sprachkurs im Ausland ausgewählt werden. Die Details sind in den Modulhandbüchern erläutert.

Wir empfehlen dringend, es nicht bei einem sechswöchigen Praktikum im Berufsfeld zu belassen, sondern weitere Praktika zu absolvieren. Wer etwa nach dem Studium einen Medienberuf ergreifen will, sollte möglichst vielseitige und umfangreiche praktische Erfahrung, am besten eine kontinuierliche freie Mitarbeiterschaft, vorweisen können.

Prinzipiell sind die Studierenden selbst für die Organisation ihres Praktikums verantwortlich, das Institut unterstützt sie dabei aber nach Möglichkeit (beachten Sie dazu auch die im Aufbau befindliche Praktikumsbörse im kuwi-Forum). Auskünfte zu allen Fragen bezüglich des Praktikums gibt der Praktikumskoordinator, Herr Michel:

 

Akademischer Mitarbeiter
(Seminar Medienwissenschaft)
F 234
+49 261 287-2197 Telefon
michel at uni-koblenz.de



Voraussetzung für die Anerkennung des Praktikums ist,

  • dass das Praktikum in einem mit dem Praktikumskoordinator abgesprochenen Berufsfeld in einer geeigneten Institution stattfindet,
  • dass die Praktikumsrichtlinien des Instituts für Kulturwissenschaft eingehalten wurden, insbesondere,
  • dass vor Antritt des Praktikums ein Praktikumsvertrag (Formular zum Download) mit der Partnereinrichtung geschlossen wurde und dem Praktikumskoordinator vorgelegt wird,
  • dass am Ende des Praktikums ein Praktikumszeugnis (Formular zum Download) ausgestellt wird und
  • dass der Praktikant / die Praktikantin einen angemessenen Praktikumsbericht abgibt.

In Ausnahmefällen kann auf Antrag an den Praktikumskoordinator und den Prüfungsausschuss ein bereits vor dem Studium absolviertes Praktikum anerkannt werden.

Das Berufsfeldpraktikum gibt einen Einblick in einschlägige Berufsfelder und die Berufspraxis und ermöglicht eine Erprobung von im Studium erworbenen Fachkenntnissen in der Praxis. Auf diese Weise sollen den Studierenden konkrete berufsqualifizierende Fähigkeiten und Handlungskompetenzen vermittelt und der Übergang in die Berufswelt erleichtert werden. Ziel der Praktika ist die Vermittlung von praktischen sozialen, kulturellen, organisatorischen, wirtschaftlichen und weiteren einschlägigen Kompetenzen in möglichen späteren Berufsfeldern.

Solche Berufsfelder sind zum Beispiel:

  • Erwachsenenbildung (z.B. in Volkshochschulen, Bildungswerken und Akademien, staatlichen und freien Bildungseinrichtungen, Stiftungen mit entsprechender Zielsetzung);
  • Journalistische Redaktionen (u.a. Kultur- und Wissenschaftsjournalismus in Print, Hörfunk, Fernsehen und Internet)
  • Pressestellen und Kommunikationsabteilungen in (international tätigen) Organisationen (z.B. Unternehmen, Parteien, Verbände, Universitäten, Stiftungen, wissenschaftliche Gesellschaften / Institute)
  • Personalabteilungen international tätiger Organisationen und Unternehmen
  • Kultureinrichtungen wie Theater, Opern, Museen (z.B. Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungsorganisation)
  • Verlage verschiedenster Art (z.B. Wissenschaft, Populärwissenschaft, Tourismus, Sachbuch)
  • wissenschaftliche Gesellschaften und Institute
  • Abteilungen mit dem Aufgabengebiet Unternehmenskommunikation
  • Werbe- und Marketingagenturen
  • Meinungsforschungsinstitute
  • Politische Institutionen, Verbände und Parteien, Einrichtungen zur Politikberatung
  • Internationale Organisationen
  • Einrichtungen für internationale Zusammenarbeit (Internationale Organisationen, NGO, Wirtschaftsförderung, Entwicklungshilfe)
  • Tourismus / Reiseleitung und Stadtmarketing
  • Ausstellungs- und Kongressorganisation
  • Ausländerbetreuung (z.B. bei Ausländerbeauftragten, in Personalabteilungen internationalen Wirtschaftsunternehmen, Goethe-Institute und ähnlichen Institutionen, interreligiöse und interkulturelle Begegnungsstätten, Jugendbegegnungsstätten);
  • Öffentliche Beratungs- und Sachverständigeneinrichtungen für (inter)kultu­relle und religiöse Fragen

Weitere Bereiche sind auf Vorschlag der Studierenden und mit Erlaubnis des Praktikumskoordinators wählbar. Prinzipiell sollen die Einsatzbereiche so gewählt werden, dass die aus dem Praktikum zu erwartenden Erfahrungen für das weitere Kulturwissenschaftsstudium relevant sind und gegebenfalls eine Vertiefung durch die Abschlussarbeit erfahren können.

zuletzt verändert: 10.06.2013 21:13

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